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1. Das kostenlose
Girokonto in der Schweiz
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Warum überhaupt ein
Girokonto in der Schweiz? Der misstrauische Leser denkt hier
schnell an Schwarzgeld, an Steuer-Straftaten oder an die Umgehung
von Insolvenz-Auflagen.
Abgesehen davon, dass eine
verdeckte Kontoführung sehr aufwendig ist, gibt es weit
bessere Gründe für ein Konto in der Schweiz. Sie bauen
eine Vertrauensbeziehung mit einem Land auf. Sie können in
der Schweiz am Lastschrift-Verfahren teilnehmen und Sie werden in
der Schweiz als normaler Geschäftspartner wahrgenommen. Sie
lernen das Land kennen. Und das Land lernt Sie kennen. Und wer
weiß, was sich daraus alles ergibt ...
Nachteil eines Girokontos in der
Schweiz sind die hohen Überweisungsgebühren. Ein
Girokonto in der Schweiz eignet sich vorwiegend als Sparkonto und
zur Teilnahme am Geschäftsverkehr in der Schweiz.
Ein echt kostenloses Girokonto in
der Schweiz erhalten Sie von money-net.ch. money-net.ch ist die
Online-Bank der Berner Kantonalbank (BEKB). Bern ist ein Kanton
(Bundesland) der Schweiz.
Alles, was Sie für eine
Kontoeröffnung benötigen, ist eine beglaubigte Kopie
Ihres Reisepasses oder Ihres Personalausweises. Solche Kopien
erhalten Sie entweder beim Notar (ca. 15 Euro) oder
kostengünstiger bei Ihrer Gemeinde (unter 5 Euro). Die
Kontoeröffnung erfolgt ohne Ihr persönliches
Erscheinen per Post.
Für den Online-Antrag bei
money-net.ch rufen Sie zunächst die Homepage auf
(https://www.money-net.ch/de/index.htm). In der mittleren Spalte
klicken sie bei "2 Konten gratis" auf den Link "mehr".
Sie klicken danach bei "Privatkunden" in der
mittleren Spalte nochmals auf "mehr". Sie wählen
das "Zahlungskonto EUR". Ein Klick auf "weiter"
führt zu Kreditkarten-Bestellungen, die Sie leer lassen
können. Noch ein Klick auf "weiter" führt zu
Anträgen für Darlehen, die Sie ebenfalls leer lassen.
Ein erneuter Klick auf "weiter" führt zu "Weiteren
Dienstleistungen". Dort wählen Sie "Banking via
Internet". Im letzten Schritt geben Sie Ihre persönlichen
Daten ein.
Soweit ich weiß, bietet
auch die Waliser Kantonalbank ein kostenloses Girokonto an. Dort
müssen Sie aber direkt anfragen. Dieses Angebot finden Sie
nicht auf der Homepage. Verweisen Sie vielleicht in Ihrer Anfrage
auf das kostenlose Girokonto der Berner Kantonalbank und fragen
Sie nach einem vergleichbaren Produkt. Es ist besser, dort
anzurufen, statt nur eine Email oder einen Brief zu schreiben.
Neben diesem kostenlosen
Girokonto bei der Berner Kantonalbank haben Sie immer die
Möglichkeit, bei einer beliebigen Bank ein kostenloses
Sparbuch zu eröffnen. Oft ist ein Sparbuch völlig
ausreichend. Meines Wissens bietet auch die Schweizer Postbank ein
sehr günstiges Konto mit sehr gutem Service an (die Gebühren
für die Kontoführung liegen bei 1,30 Euro je Monat). Die
Anmeldung bei der Schweizer Postbank ist aber nicht auf dem
Postweg möglich.
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2. Das kostenlose
Girokonto in Österreich
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Attraktiv
ist das kostenlose Girokonto in Österreich wegen der geringen
Überweisungsgebühren. Wie Sie wissen, ist Österreich
EU-Mitglied und damit gibt es von und nach Österreich die
günstige Europa-Überweisung.
Auch wenn das Bankgeheimnis in
Österreich Vermögen sehr gut schützt, gibt es die
gleichen besseren Gründe für ein Konto in Österreich
wie für ein Konto in der Schweiz: Sie gehen eine Verbindung
mit Österreich ein. Mit einem solchen Konto wird es erheblich
leichter, später einmal in Österreich zu arbeiten, oder
sich in Österreich aufzuhalten.
Ein echt kostenloses Girokonto
bietet in Österreich die DKB-Bank an. Die DKB ist Nachfolger
der Staatsbank der DDR. Die DKB verlangt zwar keinen monatlichen
Mindest-Geldeingang, will aber einen Einkommensnachweis sehen. Das
Konto wird in Deutschland geführt, kann aber auch in
Österreich benutzt werden. Mit Selbstständigen tut sich
die DKB-Bank allerdings schwer ...
Immerhin ein kostenloses
Gehaltskonto bietet die e@sybank an.
http://www.easybank.at/easybankv2/home/nav.html Ohne
Gehaltseingang kostet dieses Konto zurzeit 4,53 Euro im Monat.
Die Generali-Bank bietet in
Österreich ein Girokonto für 2,77 Euro im Monat an.
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3. Das kostenlose
Girokonto in Deutschland
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Kostenlose Girokonten sind
sehr üblich in Deutschland. Eine Direktbank der Dresdner Bank
machte 1999 den Anfang.
Die großen Anbieter für
kostenlose Girokonten sind: Netbank, DKB, ING-DiBa, PS-Bank,
norisbank, wüstenrot, comdirekt, 1822direkt, Ziraat Bank
(Türkei), Commerzbank, Volkswagen Bank, .comdirekt, DAB bank,
citibank und ContalConsors.
Keinen monatlichen
Mindest-Geldeingang verlangen: netbank, PSD-Bank, ING-DiBa,
norisbank, wüstenrot und Ziraat Bank. Die 1822direkt verlangt
nur die Nutzung des Kontos, egal mit welchen Beträgen. Die
DKB verlang zwar keinen Mindest-Geldeingang, will aber einen
Einkommensnachweis beim Kontoantrag.
Der Kunde beantragt die Konten
online. Er druckt das Antragsformular selber aus oder lässt
sich das Antragsformular per Post zuschicken. Mit diesem
Antragsformular und seinem Personalausweis lässt der Kunde in
der nächsten Postfiliale das Postident-Verfahren
durchführen.
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4. Das kostenlose
Griokonto in anderen Ländern
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Bei den folgenden Angeboten erscheinen
Sie am Besten persönlich bei der Bank, oder Sie rufen an.
Schaffen Sie vertrauen.
Luxemburg: kostenloses Girokonto bei
der Postbank (www.pt.lu). Etwas schwierig zu erhalten, wenn Sie
vor Ort keine Adresse oder ein glaubwürdiges Anliegen haben.
Die ING-Bank bietet in Luxemburg ein sehr
günstiges Girokonto für 12 Euro im Jahr an. Die
Maestro-Karte kostet bei der ING-Bank dann nochmal 15 Euro im
Jahr. Eine Kontoeröffnung ist auch dann möglich, wenn
Sie keinen Adresse vor Ort haben. Man erwartet allerdings Ihr
persönliches Erscheinen und Sie sollten einen Grund für
die Kontoeröffnung nennen können (z.B. Teilnahme am
Lastschrift-Verfahren in Luxemburg).
Belgien: kostenloses Girokonto bei
der ING-Bank (www.ing.be). Ein Konto für Nicht-Belgier ohne
Wohnsitz in Belgien sollte möglich sein. Sie sollten vorher
anrufen und werden dann um das persönliche Erscheinen nicht
umhinkommen.
Niederlande: Recht günstiges
Girokonto für 3,45 je Quartal (www.ing.nl). Ein Konto für
Nicht-Niederländer ohne Wohnsitz in den Niederlanden sollte
möglich sein. Sie sollten vorher anrufen und werden dann um
das persönliche Erscheinen nicht umhinkommen.
Frankreich/Italien: hohes Preisniveau
bei Bank-diestleistungen.
Tolles internationales Portal der ING-Bank
über den folgenden
Link: http://www.ing.com/group/psfinder.jsp?left=false&lang=en&menopt=p&s
Wenn Sie Kinder haben, ist über ein
"Jugendkonto" sehr oft ein kostenloses Girokonto
möglich. Ein Sparbuch ist immer kostenlos, erfordert jedoch
mittlerweile oft ein Inland-Referenzkonto.
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5. Prepaid-Karten
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Die Unschlagbare
"Prepaid-Karte" ist eigentlich eine zweckentfremdete
"Sparcard" der Deutschen Post. Das gilt insbesondere,
wenn Sie sich auch im Ausland kostenlos mit Bargeld am Automaten
versorgen wollen. Bei der "Sparcard" handelt es sich um
das konventionelle Post-Sparbuch, wo Sie statt des Sparbuchs eine
Scheckkarte erhalten. Mit dieser Scheckkarte können Sie dann
weltweit an 1.000.000 VISA-PLUS Geldautomaten kostenlos Geld
abheben. Früher war das Geldabheben im Ausland 8-mal im Jahr
kostenlos möglich. Mittlerweile jedoch weit öfter.
Eine sehr günstige
Prepaid-Kreditkarte ist die Master-Card® von KALIXA
(kalixa.com). Die Kartenregistrierung kostet einmalig 4,95 Euro.
Ab dem zweiten Kalenderjahr kostet die Karte dann 9.95 Euro
je Jahr. Das ist sehr günstig für eine
Prepaid-Kreditkarte. Das Bezahlen mit der Kreditkarte und das
Aufladen der Karte via Überweisung sind kostenlos. Ein recht
gutes Angebot ...
Eine weitere recht günstige
Prepaid-Kreditkarte erhalten Sie bei moneybookers.de. Moneybookers
ist ein Internet-Bezahldienst wie PayPal®. Nach der Eröffnung
eines kostenlosen moneybookers-Accounts können Sie eine
Master-Card® Prepaid-Karte für 10 Euro im Jahr erhalten.
Das entspricht der Jahresgebühr einer normalen EC-Karte und
das ist ebenfalls sehr günstig für eine Prepaid-Karte.
Das Laden und Bezahlen mit der Karte ist kostenlos.
Ähnlich wie die Kreditkarte
von Moneybookers.de ist die sogenannte "wirecard" von
mywirecard.com. Dies ist eine "virtuelle"
Master-Card-Kreditkarte auf Prepaid-Basis für die Bezahlung
im Internet. "Virtuell" bedeutet hierbei, dass zunächst
keine Karte ausgestellt wird. Die virtuelle Karte ist kostenlos.
Die Ausstellung einer Plastikkarte ist möglich und die kostet
dann EUR 24,90 Euro im Jahr, was für eine Prepaid-Karte auch
recht günstig ist. Das interessante an diesem Angebot ist,
dass Sie eine eigene Kontonummer und Bankleitzahl haben. Nach der
Durchführung des Postident-Verfahrens können Sie mit
dieser Karte von beliebigen Konten Zahlungen erhalten und nicht
nur vom Referenzkonto. Nur ausgehende Überweisungen sind
nicht möglich.
In Luxemburg erhalten Sie von der
luxemburgischen Post eine Prepaid Card von VISA mit dem Namen
"Easy" (www.pt.lu). Man erhält die Karte nur vor
Ort, aber auch mit ausländischem Reisepass und Adresse im
Ausland sofort zum Mitnehmen. Ein Name ist auf der Karte nicht
angegeben und auch nicht gespeichert. Ausgabegebühr 12 Euro
und keine Jahresgebühr, was für eine VISA fast
schon an ein Wunder grenzt. Aufladung: 1 € je Transaktion.
Gültigkeit vier Jahre. Ein tolles Ding.
Bei payango.com erhalten Sie eine
Prepaid VISA® für 25,- Euro Jahresgebühr. Die
Jahresgebühr bewegt sich zwar im grünen Bereich, die
übrigen Gebühren sind bei VISA aber recht hoch.
Generell sollte man bei
Prepaid-Kreditkarten sehr auf die Gebühren schauen. Manchmal
wird die Ausstellung, die Zusendung und die Aktivierung der Karte
mit einer Jahresgebühr berechnet. So fällt im ersten
Jahr die doppelte Jahresgebühr an. Auch kostet manchmal die
Schließung des Kreditkartenkontos eine Gebühr.
Die Gebühren des Kartenbetreibers für die Nutzung von
Geldautomaten fallen zusätzlich zu den gesalzenen
Gebühren des Geldautomatenbetreibers an. So entstehen schnell
Gebühren von über 12 Euro für die Benutzung des
Geldautomaten. Manchmal kostet auch die Hotline einen Euro je
Gesprächsminute. Also vorsicht bitte ...
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6. Die
5-Flaggen-Strategie für ein freies Leben
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Die
5-Flaggen-Strategie für ein freies Leben.
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7.
Identifizierungs-Levels (IDV)
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Abhängig von der Art
Ihrer Identifizierung haben Sie meist unterschiedliche
Umsatzlimits für Prepaid-Kreditkarten.
IDV Level 1 - ohne
Identifizierung: Umsatzlimit oft EUR 1.000,00 - 2.500,00 Euro je
Jahr. Meist zusätzliche Restriktionen bzgl. Einzahlungen
(z.B. nur vom eigenen Bankkonto).
IDV Level 2 - Identifizierung
durch Kopie des Ausweises und Nachweis der Wohnanschrift:
Umsatzlimit meist wesentlich höher (oft EUR 15.000,00).
Einzahlungen sind dann oft auch von beliebigen Konten aus möglich.
IDV Level 3 - Identifizierung
durch PostIdent oder notariell beglaubigte Kopien des Ausweises
und Nachweis der Wohnanschrift: Oft kein Umsatzlimit.
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8. Aktuell: Ab 01.04.2010
Kostenlose Selbstauskunft bei der SCHUFA
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Ab
dem 01.04.2010 haben Sie als Verbraucher das Recht, einmal im Jahr
eine kostenlose Selbstauskunft bei der SCHUFA anzufordern. Bisher
war diese Auskunft kostenpflichtig.
Sie finden diese Auskunftsmöglichkeit
auf www.meineschufa.de unter dem Punkt "Produkte". Diese
kostenlose Selbstauskunft heißt dort "Datenübersicht
nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz".
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