Tipps für kostenlose Girokonten
in Europa

 

 

 

 

 

 

 

 


Inhalt

                                                                                                                                          

 

 

1

Das kostenlose Girokonto
in der Schweiz

6

Die 5-Flaggen-Strategie für ein freies Leben

 

 

2

Das kostenlose Girokonto in Österreich

7

Identifizierungs-Levels (IDV)

 

 

3

Das kostenlose Girokonto in Deutschland

8

Aktuell: Kostenlose Selbstauskunft bei der SCHUFA

 

 

4

Das kostenlose Girokonto in anderen Ländern

9

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5

Prepaid-Karten

 

Impressum

 

 

 

 

 

1. Das kostenlose Girokonto in der Schweiz

 


Warum überhaupt ein Girokonto in der Schweiz? Der misstrauische Leser denkt hier schnell an Schwarzgeld, an Steuer-Straftaten oder an die Umgehung von Insolvenz-Auflagen.

Abgesehen davon, dass eine verdeckte Kontoführung sehr aufwendig ist, gibt es weit bessere Gründe für ein Konto in der Schweiz. Sie bauen eine Vertrauensbeziehung mit einem Land auf. Sie können in der Schweiz am Lastschrift-Verfahren teilnehmen und Sie werden in der Schweiz als normaler Geschäftspartner wahrgenommen. Sie lernen das Land kennen. Und das Land lernt Sie kennen. Und wer weiß, was sich daraus alles ergibt ...

Nachteil eines Girokontos in der Schweiz sind die hohen Überweisungsgebühren. Ein Girokonto in der Schweiz eignet sich vorwiegend als Sparkonto und zur Teilnahme am Geschäftsverkehr in der Schweiz.

Ein echt kostenloses Girokonto in der Schweiz erhalten Sie von money-net.ch. money-net.ch ist die Online-Bank der Berner Kantonalbank (BEKB). Bern ist ein Kanton (Bundesland) der Schweiz.

Alles, was Sie für eine Kontoeröffnung benötigen, ist eine beglaubigte Kopie Ihres Reisepasses oder Ihres Personalausweises. Solche Kopien erhalten Sie entweder beim Notar (ca. 15 Euro) oder kostengünstiger bei Ihrer Gemeinde (unter 5 Euro). Die Kontoeröffnung erfolgt ohne Ihr persönliches Erscheinen per Post.

Für den Online-Antrag bei money-net.ch rufen Sie zunächst die Homepage auf (https://www.money-net.ch/de/index.htm). In der mittleren Spalte klicken sie bei "2 Konten gratis" auf den Link "mehr". Sie klicken danach  bei "Privatkunden" in der mittleren Spalte nochmals auf "mehr". Sie wählen das "Zahlungskonto EUR". Ein Klick auf "weiter" führt zu Kreditkarten-Bestellungen, die Sie leer lassen können. Noch ein Klick auf "weiter" führt zu Anträgen für Darlehen, die Sie ebenfalls leer lassen. Ein erneuter Klick auf "weiter" führt zu "Weiteren Dienstleistungen". Dort wählen Sie "Banking via Internet". Im letzten Schritt geben Sie Ihre persönlichen Daten ein.

Soweit ich weiß, bietet auch die Waliser Kantonalbank ein kostenloses Girokonto an. Dort müssen Sie aber direkt anfragen. Dieses Angebot finden Sie nicht auf der Homepage. Verweisen Sie vielleicht in Ihrer Anfrage auf das kostenlose Girokonto der Berner Kantonalbank und fragen Sie nach einem vergleichbaren Produkt. Es ist besser, dort anzurufen, statt nur eine Email oder einen Brief zu schreiben.

Neben diesem kostenlosen Girokonto bei der Berner Kantonalbank haben Sie immer die Möglichkeit, bei einer beliebigen Bank ein kostenloses Sparbuch zu eröffnen. Oft ist ein Sparbuch völlig ausreichend. Meines Wissens bietet auch die Schweizer Postbank ein sehr günstiges Konto mit sehr gutem Service an (die Gebühren für die Kontoführung liegen bei 1,30 Euro je Monat). Die Anmeldung bei der Schweizer Postbank ist aber nicht auf dem Postweg möglich.
 

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2. Das kostenlose Girokonto in Österreich

 

 

 

 

 

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Attraktiv ist das kostenlose Girokonto in Österreich wegen der geringen Überweisungsgebühren. Wie Sie wissen, ist Österreich EU-Mitglied und damit gibt es von und nach Österreich die günstige Europa-Überweisung.

Auch wenn das Bankgeheimnis in Österreich Vermögen sehr gut schützt, gibt es die gleichen besseren Gründe für ein Konto in Österreich wie für ein Konto in der Schweiz: Sie gehen eine Verbindung mit Österreich ein. Mit einem solchen Konto wird es erheblich leichter, später einmal in Österreich zu arbeiten, oder sich in Österreich aufzuhalten.

Ein echt kostenloses Girokonto bietet in Österreich die DKB-Bank an. Die DKB ist Nachfolger der Staatsbank der DDR. Die DKB verlangt zwar keinen monatlichen Mindest-Geldeingang, will aber einen Einkommensnachweis sehen. Das Konto wird in Deutschland geführt, kann aber auch in Österreich benutzt werden. Mit Selbstständigen tut sich die DKB-Bank allerdings schwer ...

Immerhin ein kostenloses Gehaltskonto bietet die e@sybank an. http://www.easybank.at/easybankv2/home/nav.html
Ohne Gehaltseingang kostet dieses Konto zurzeit 4,53 Euro im Monat.

Die Generali-Bank bietet in Österreich ein Girokonto für 2,77 Euro im Monat an.
 


 

 




 

 

 

 

3. Das kostenlose Girokonto in Deutschland

 

 


Kostenlose Girokonten sind sehr üblich in Deutschland. Eine Direktbank der Dresdner Bank machte 1999 den Anfang.

Die großen Anbieter für kostenlose Girokonten sind: Netbank, DKB, ING-DiBa, PS-Bank, norisbank, wüstenrot, comdirekt, 1822direkt, Ziraat Bank (Türkei), Commerzbank, Volkswagen Bank, .comdirekt, DAB bank, citibank und ContalConsors.

Keinen monatlichen Mindest-Geldeingang verlangen: netbank, PSD-Bank, ING-DiBa, norisbank, wüstenrot und Ziraat Bank. Die 1822direkt verlangt nur die Nutzung des Kontos, egal mit welchen Beträgen. Die DKB verlang zwar keinen Mindest-Geldeingang, will aber einen Einkommensnachweis beim Kontoantrag.

Der Kunde beantragt die Konten online. Er druckt das Antragsformular selber aus oder lässt sich das Antragsformular per Post zuschicken. Mit diesem Antragsformular und seinem Personalausweis lässt der Kunde in der nächsten Postfiliale das Postident-Verfahren durchführen.
 

 

 

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4. Das kostenlose Griokonto in anderen Ländern

 


Bei den folgenden Angeboten erscheinen Sie am Besten persönlich bei der Bank, oder Sie rufen an. Schaffen Sie vertrauen.

Luxemburg: kostenloses Girokonto bei der Postbank (www.pt.lu). Etwas schwierig zu erhalten, wenn Sie vor Ort keine Adresse oder ein glaubwürdiges Anliegen haben.

Die ING-Bank bietet in Luxemburg ein sehr günstiges Girokonto für 12 Euro im Jahr an. Die Maestro-Karte kostet bei der ING-Bank dann nochmal 15 Euro im Jahr. Eine Kontoeröffnung ist auch dann möglich, wenn Sie keinen Adresse vor Ort haben. Man erwartet allerdings Ihr persönliches Erscheinen und Sie sollten einen Grund für die Kontoeröffnung nennen können (z.B. Teilnahme am Lastschrift-Verfahren in Luxemburg).

Belgien: kostenloses Girokonto bei der ING-Bank (www.ing.be). Ein Konto für Nicht-Belgier ohne Wohnsitz in Belgien sollte möglich sein. Sie sollten vorher anrufen und werden dann um das persönliche Erscheinen nicht umhinkommen.

Niederlande: Recht günstiges Girokonto für 3,45 je Quartal (www.ing.nl). Ein Konto für Nicht-Niederländer ohne Wohnsitz in den Niederlanden sollte möglich sein. Sie sollten vorher anrufen und werden dann um das persönliche Erscheinen nicht umhinkommen.

Frankreich/Italien: hohes Preisniveau bei Bank-diestleistungen.

Tolles internationales Portal der ING-Bank über den folgenden Link:
http://www.ing.com/group/psfinder.jsp?left=false&lang=en&menopt=p&s

Wenn Sie Kinder haben, ist über ein "Jugendkonto" sehr oft ein kostenloses Girokonto möglich. Ein Sparbuch ist immer kostenlos, erfordert jedoch mittlerweile oft ein Inland-Referenzkonto.
 

 

 

 

 


 

 

 

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5. Prepaid-Karten

 

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Die Unschlagbare "Prepaid-Karte" ist eigentlich eine zweckentfremdete "Sparcard" der Deutschen Post. Das gilt insbesondere, wenn Sie sich auch im Ausland kostenlos mit Bargeld am Automaten versorgen wollen. Bei der "Sparcard" handelt es sich um das konventionelle Post-Sparbuch, wo Sie statt des Sparbuchs eine Scheckkarte erhalten. Mit dieser Scheckkarte können Sie dann weltweit an 1.000.000 VISA-PLUS Geldautomaten kostenlos Geld abheben. Früher war das Geldabheben im Ausland 8-mal im Jahr kostenlos möglich. Mittlerweile jedoch weit öfter.

Eine sehr günstige Prepaid-Kreditkarte ist die Master-Card® von KALIXA (kalixa.com). Die Kartenregistrierung kostet einmalig 4,95 Euro. Ab dem zweiten Kalenderjahr kostet die Karte dann 9.95 Euro je Jahr. Das ist sehr günstig für eine Prepaid-Kreditkarte. Das Bezahlen mit der Kreditkarte und das Aufladen der Karte via Überweisung sind kostenlos. Ein recht gutes Angebot ...

Eine weitere recht günstige Prepaid-Kreditkarte erhalten Sie bei moneybookers.de. Moneybookers ist ein Internet-Bezahldienst wie PayPal®. Nach der Eröffnung eines kostenlosen moneybookers-Accounts können Sie eine Master-Card® Prepaid-Karte für 10 Euro im Jahr erhalten. Das entspricht der Jahresgebühr einer normalen EC-Karte und das ist ebenfalls sehr günstig für eine Prepaid-Karte. Das Laden und Bezahlen mit der Karte ist kostenlos.

Ähnlich wie die Kreditkarte von Moneybookers.de ist die sogenannte "wirecard" von mywirecard.com. Dies ist eine "virtuelle" Master-Card-Kreditkarte auf Prepaid-Basis für die Bezahlung im Internet. "Virtuell" bedeutet hierbei, dass zunächst keine Karte ausgestellt wird. Die virtuelle Karte ist kostenlos. Die Ausstellung einer Plastikkarte ist möglich und die kostet dann EUR 24,90 Euro im Jahr, was für eine Prepaid-Karte auch recht günstig ist. Das interessante an diesem Angebot ist, dass Sie eine eigene Kontonummer und Bankleitzahl haben. Nach der Durchführung des Postident-Verfahrens können Sie mit dieser Karte von beliebigen Konten Zahlungen erhalten und nicht nur vom Referenzkonto. Nur ausgehende Überweisungen sind nicht möglich.

In Luxemburg erhalten Sie von der luxemburgischen Post eine Prepaid Card von VISA mit dem Namen "Easy" (www.pt.lu). Man erhält die Karte nur vor Ort, aber auch mit ausländischem Reisepass und Adresse im Ausland sofort zum Mitnehmen. Ein Name ist auf der Karte nicht angegeben und auch nicht gespeichert. Ausgabegebühr 12 Euro und keine Jahresgebühr, was für eine VISA fast schon an ein Wunder grenzt. Aufladung: 1 € je Transaktion. Gültigkeit vier Jahre. Ein tolles Ding.

Bei payango.com erhalten Sie eine Prepaid VISA® für 25,- Euro Jahresgebühr. Die Jahresgebühr bewegt sich zwar im grünen Bereich, die übrigen Gebühren sind bei VISA aber recht hoch.

Generell sollte man bei Prepaid-Kreditkarten sehr auf die Gebühren schauen. Manchmal wird die Ausstellung, die Zusendung und die Aktivierung der Karte mit einer Jahresgebühr berechnet. So fällt im ersten Jahr die doppelte Jahresgebühr an. Auch kostet manchmal die Schließung des Kreditkartenkontos  eine Gebühr. Die Gebühren des Kartenbetreibers für die Nutzung von Geldautomaten fallen zusätzlich zu den gesalzenen Gebühren des Geldautomatenbetreibers an. So entstehen schnell Gebühren von über 12 Euro für die Benutzung des Geldautomaten. Manchmal kostet auch die Hotline einen Euro je Gesprächsminute. Also vorsicht bitte ...
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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6. Die 5-Flaggen-Strategie für ein freies Leben

 

 


Die 5-Flaggen-Strategie für ein freies Leben.
 

 

 

7. Identifizierungs-Levels (IDV)

 


Abhängig von der Art Ihrer Identifizierung haben Sie meist unterschiedliche Umsatzlimits für Prepaid-Kreditkarten.

IDV Level 1 - ohne Identifizierung: Umsatzlimit oft EUR 1.000,00 - 2.500,00 Euro je Jahr. Meist zusätzliche Restriktionen bzgl. Einzahlungen (z.B. nur vom eigenen Bankkonto).

IDV Level 2 - Identifizierung durch Kopie des Ausweises und Nachweis der Wohnanschrift: Umsatzlimit meist wesentlich höher (oft EUR 15.000,00). Einzahlungen sind dann oft auch von beliebigen Konten aus möglich.

IDV Level 3 - Identifizierung durch PostIdent oder notariell beglaubigte Kopien des Ausweises und Nachweis der Wohnanschrift: Oft kein Umsatzlimit.
 

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8. Aktuell: Ab 01.04.2010 Kostenlose Selbstauskunft bei der SCHUFA

 

 


Ab dem 01.04.2010 haben Sie als Verbraucher das Recht, einmal im Jahr eine kostenlose Selbstauskunft bei der SCHUFA anzufordern. Bisher war diese Auskunft kostenpflichtig.

Sie finden diese Auskunftsmöglichkeit auf www.meineschufa.de unter dem Punkt "Produkte". Diese kostenlose Selbstauskunft heißt dort "Datenübersicht nach § 34 Bundesdatenschutzgesetz".